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Nutzungskonzept Kaserne

Die Stadt konnte das ehemaliges Kasernengelände Krailling/Nord in den letzten Jahren erwerben. Ein Großteil der Fläche liegt im Bannwaldgebiet 'Kreuzlinger Forst', welcher der Bannwaldverordnung des Landkreises Starnberg unterliegt und den Waldbestand mit detailierten Auflagen schützt.
Die bestehenden Gebäude mit den direkt anschließenden Freiflächen können denoch einer Nutzung zugeführt werden.

Im Auftrag des Stadtrats wurde von der Verwaltung ein Nutzungskonzept erstellt, welches mögliche Nutzungen für diese Fläche aufzeigt. Insbesondere die Nutzung des Kasernengeländes für Kunst, Kultur, Freizeit, Sport, wie auch die Möglichkeit eines "Bürgerhauses" (als Treffpunkt für Germeringer Bürger*innen) oder eines "Gründerzentrum" wurden in diesem Nutzungskonzept dargelegt.

Das Nutzungskonzept lag dem Stadtentwicklungsausschuss in seiner Sitzung am 13.11.2014 vor und wurde anschließend vom Stadtrat in seiner Sitzung am 16.12.2014 beschlossen (siehe nachfolgendes Download-Dokument).

Das Umgemeindungsverfahren für die ehemals auf Krailinger Flur liegenden Grundstücksteilflächen wurde durch die Stadt im Jahr 2017 beantragt. Mit der Bekanntmachung des Umgemeindungsverfahrens im Oberbayerischen Amtsblatt Nr. 26/2018 wurde die Grenzänderung zwischen Krailling und Germering zum 01.01.2019 rechtswirksam.

Die Stadt befindet sich seit dem Jahr 2013 in dem Bund-/Länder-Förderprogramm "Aktive Stadt- und Ortsteilzentren", durch das sie bereits im Innenstadtbereich bei verschiedenen Maßnahmen mit Fördermitteln unterstützt wurde.
Die Umgestaltung des ehemaligen Kasernengeländes wurde durch die bewilligende Behörde, hier der Regierung von Oberbayern, zunächst als weitere Einzelmaßnahme in den Bereich, welchen das Förderprogramm umfasst, aufgenommen. Die Regierung schlug wegen günstigerer Förderbedingungen vor, die Maßnahme in das Bayerische Förderprogramm: "Militärkonversion" umzuschreiben. Dies ist bereits erfolgt.

Der Stadtrat hat in seiner Sitzung am 13.11.2018 beschlossen für den Bereich der "ehemaligen Pionierkaserne" einen Realisierungswettbewerb durch ein anerkanntes Planungsbüro durchführen zu lassen.

Das Architekturbüro AKFU, Germering, betreut die Durchführung des städtebaulichen Realisierungswettbewerbs. Sämtliche notwendigen Unterlagen für den Realisierungswettbewerb sind nun zusammengestellt und werden mit den ausgewählten Preisrichtern*innen im Rahmen der Preisrichtervorbesprechung am 24. Oktober 2019 erörtert. Anschließend erfolgt die vorgeschriebene europaweite Ausschreibung des Wettbewerbs im Staatsanzeiger, bei welcher sich Architekten für die Planungsarbeit für das "ehemalige Kasernengelände" bewerben können.

Nach Auswahl einer angemessenen Anzahl von Architekten, welche für den Wettbewerb zugelassen werden können, wird das Rückfragenkolloquium im Januar 2020 stattfinden. Sodann haben die Fachplaner Zeit ihre Arbeiten fertigzustellen und bei der Stadt einzureichen.  

Die abschließende Sitzung des Preisgerichtes, in welcher über die Arbeiten entschieden wird, ist für den 27.04.2020 terminiert.

In der Haushaltsplanung der Stadt sind Mittel für die Jahre 2018/2019 (Planungskosten) und für die Jahre 2020/2021 zur Realisierung der Maßnahme vorgesehen. 

 


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