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Ein Globus für den Kreisverkehr

Oberbürgermeister Andreas Haas zusammen mit den Schöpfern der Weltkugel: Oliver Beran (Leiter AG Metall) und einige seiner Schüler

Schülerinnen und Schüler der Eugen-Papst-Schule gestalten gemeinsam mit Oliver Beran, dem Leiter der Arbeitsgruppe Metall, einen Kreisverkehr in Germering

Gute 1.370 Stunden Arbeit stecken in dem Globus, der nun den Kreisverkehr an der Neuen Gautingerstraße / Am Forst ziert. Gefertigt wurde er von 30 Schülerinnen und Schülern der AG Metall der Eugen-Papst-Schule unter der Leitung von Künstler Oliver Beran. Und das alles unter erschwerten Corona-Bedingungen. „Der Globus ist wirklich etwas ganz Besonderes und ein echter Hingucker in Germering“, erklärt Oberbürgermeister Andreas Haas bei der Einweihung des neu gestalteten Kreisverkehrs.

„Nachdem wir die Zusage bekommen hatten, den Kreisverkehr zu verschönern, haben wir in der AG Metall erst einmal Vorschläge gesammelt, wie dieser aussehen könnte“, erzählt Beran. Schnell sei klar gewesen, dass die Kugel als geometrische Form im Zentrum stehen soll. Daraus wurde die Idee, einen Globus auf einer Kompassrose in die Mitte des Rondells zu setzen. „Als Symbol für unsere Gesellschaft, die immer mehr zusammenwächst. Eine Tatsache, die sich auch im Leben der Schülerinnen und Schüler in vielfältiger Weise widerspiegelt“, so der Leiter der AG Metall.

Mit fast 2,5 Metern Durchmesser ein echter Hingucker

Über 200 Meter handgebogene Eisenstangen mussten verschweißt werden, um den maßstabsgetreuen Globus mit einem Durchmesser von 2,4 Metern anzufertigen.

„Die Landmasse wurde mit einem ein Millimeter dicken Blech eingeschweißt und anschließend mit einem Plasmaschneider konturgerecht ausgeschnitten. „Zur Verschraubung des Globus haben wir einen alten Druckkessel vom Schrottplatz benutzt“, erklärt Beran.

Die Kompassrose mit ihrem Durchmesser von 9 Metern besteht aus alten Straßenleitplanken. Diese wurden auf einer Länge von 4 und 2,8 Metern diagonal halbiert und anschließend passend zusammengeschweißt. Wobei die einzelnen Zacken der Kompassrose auf dem Kreisverkehr aufliegen und mit handgeschmiedeten Erdnägeln an den Spitzen fixiert sind.

Auch die Aufnahme des Globus wurde von den Schülerinnen und Schülern angefertigt und mit Unterstützung des städtischen Bauhofes im Zentrum des Kreisverkehrs einbetoniert. Die Gärtnerinnen und Gärtner der Stadt haben die Kompassrose schließlich, in Absprache mit dem Amt für Umweltangelegenheiten, mit immergrünem Vinca minor und der Elfenblume „Frohnleiten“ bepflanzt.

Der Globus ist übrigens, genau wie die Kompassrose, in Nord-Südrichtung positioniert, mit Germering ganz oben. „Die Eugen-Papst-Schule is on Top - die EPS ist ganz oben”, erläutert Beran mit einem Schmunzeln.

Auch Vertreter*innen des Stadtrats, des städtischen Bauhofs und der Eugen-Papst-Schule kamen zur Einweihung

„Wir freuen uns sehr, dass die AG Metall wieder ein solch gelungenes Kunstwerk für uns kreiert hat“, erklärt Haas.

Von der Eugen-Papst-Schule stammen in Germering unter anderem die Lese-Eule und das Bücher-Ei, der große Rosenbogen und die fünf Rankgitter an den Sitzbänken im Rathauspark, aber auch die Graffitis in der Tiefgarage der Stadthalle und der Mauer des Bühnenhofs. Die AG Metall wurde 2019 mit dem Kulturförderpreis der Stadt ausgezeichnet.

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