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Achtung! Eichenprozessionsspinner. Gefahr für Mensch und Tier!

Der Eichenprozessionsspinner breitet sich auch im Landkreis Fürstenfeldbruck aus. Fotos: Landratsamt Fürstenfeldbruck

Der Eichenprozessionsspinner konnte sich durch die Wetterlage der letzten Jahre extrem gut vermehren und tritt an vielen Stellen im Landkreis in Erscheinung.
Die Brennhaare der Raupe sind für Mensch und Tier eine Gefahr. Denn sie enthalten das Nesselgift Thaumetopoein, das bei Kontakt heftige allergische Reaktionen auslöst. Die Symptome reichen von extremem Juckreiz und Hautausschlägen über Atemnot bis hin zu seltenen, aber schweren allergischen Schocks.
Die wichtigste Verhaltensregel ist, die Nester und Raupen nicht berühren und nicht nahe an sie herantreten. Bei Gefahr oder starker Erschütterung können die Raupen die Brennhaare aktiv „ausschleudern“.

Für Bauhofmitarbeiter gilt es bei der Grünpflege unter Eichen darauf zu achten, ob Nester auf dem Boden liegen: Die Nester können, wenn sie durch Freischneider oder Rasenmäher erwischt werden die Brennhaare in die Luft schleudern. Daher sollte der Bereich vorher abgesucht werden. Auch alte Nester stellen noch Jahre lang durch die enthaltenen Brennhaare eine Gefahr dar.
Für Fragen steht die Kreisfachberatung für Gartenkultur und Landespflege zur Verfügung.


Sebastian Storch
Kreisfachberater für
Gartenkultur und Landespflege
Landratsamt Fürstenfeldbruck
Münchner Straße 32
82256 Fürstenfeldbruck
Telefon: 08141/519-363
Telefax: 08141/519-219363
E-Mail: Sebastian.Storch@lra-ffb.de

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