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Flexibel und umweltfreundlich unterwegs: „MyRadl“, das Bikesharing-System für die Region München, ist gestartet

Foto: LHM/MOR, DobnerAngermann

Für die letzten Meter von der Haltestelle zur Arbeit, vom Hörsaal in den Park oder um die S-Bahn noch zu erwischen: Mit dem regionalen Bikesharing System „MyRadl” sind Einheimische wie auch Tourist*innen ab 7. Mai 2026 in München und 36 umliegenden Städten und Gemeinden noch flexibler unterwegs. Insgesamt wird es im MVV-Verbundraum knapp 1.000 MyRadl Standorte und über 6.700 Fahrräder geben, die über Kommunen- und Land kreisgrenzen hinweg ausgeliehen, genutzt und zurückgegeben werden können. Die Fahrräder werden ab 7. Mai 2026 nach und nach in den teilnehmenden Kommunen verteilt. 

Günstig, gut vernetzt und umweltfreundlich 
Zur Auswahl stehen bei „MyRadl“ klassische Fahrräder, die ausschließlich mit Muskelkraft betrieben werden, und E-Bikes (Pedelec, im Sprachgebrauch oft als E-Bike bezeichnet). Sowohl für Gelegenheits- als auch für Vielfahrer*innen ist das regionale Bikesharing-System ein attraktives Angebot: Der Grundpreis für 30 Minuten liegt bei 1 Euro für ein klassisches Fahrrad und bei 3 Euro für ein E-Bike. Der Tagestarif pro Fahrt liegt bei 9 Euro bzw. 18 Euro. 
 

ÖPNV-Abonnent*innen profitieren von Vergünstigungen bei „MyRadl“, wenn sie
o ihr Deutschland-Ticket direkt in der MVV-App erworben haben oder 
o als Studierende der Hochschule Landshut ein ermäßigtes Deutschland-Ticket vom MVV  besitzen.

Auch alle Fahrgäste, die ein Abo bei der MVG haben, können „MyRadl“ vergünstigt nutzen - einzige Ausnahme ist das 365-Euro-Ticket MVV für Schüler*innen. 
Für sie sind pro Ausleihe eines klassischen Fahrrads die ersten 30 Minuten kosten los, danach gilt der Basistarif. Beim E-Bike ist die erste halbe Stunde pro Aus leihe auf 1,50 Euro reduziert, danach gilt der Basistarif. 
Abonnent*innen weiterer Verbundpartner werden in Kürze auch von den Vergünstigungen profitieren. 
Wer „MyRadl“ regelmäßig nutzen möchte und keines der berechtigten ÖPNV Abos hat, kann von „MyRadl“-Monats- oder Jahresabos profitieren. 

Ausleihe und Rückgabe 
„MyRadl” ist ab dem Systemstart am 7. Mai 2026 in der MVV-App, der MVGO und der nextbike-App verfügbar. Um ein Fahrrad auszuleihen, ist jeweils eine einmalige Registrierung erforderlich.
Damit die Nutzer*innen gut planen können und der öffentliche Raum geordnet bleibt, können die Fahrräder rund um die Uhr an festen Standorten ausgeliehen und zurückgegeben werden. Alle „MyRadl“-Standorte sind in den Apps oder auf www.myradl.de einsehbar. 
Mit Systemstart von „MyRadl“ am 7. Mai 2026 werden die Fahrräder ab 7 Uhr morgens durch die nextbike GmbH nach und nach an die festgelegten Standorte verteilt. Die nextbike GmbH hatte sich im Rahmen der europaweiten Ausschreibung durchgesetzt und den Zuschlag für den Betrieb und das Systemmanagement vor Ort erhalten.
Bis 8. Mai vormittags stehen dann in allen teilnehmenden Kommunen insgesamt über 2.000 Fahrräder bereit, in München zunächst 700 Fahrräder. Insgesamt wird die „MyRadl“-Flotte am Ende 6.700 Fahrräder umfassen. 

Finanzierung und Förderung 
Die beteiligten Kommunen wollen ihren Bürger*innen mit dem übergreifenden Bikesharing-System weitere nachhaltige Mobilitätslösungen zur Verfügung stellen. Die Landeshauptstadt München und die weiteren Kommunen innerhalb des MVV-Verbundraums, in denen „MyRadl“ verfügbar sein wird, tragen die Kosten für die Einführung und Pflege des Systems anteilig. Beim MVV sowie bei der Landeshauptstadt München und dem Landkreis München werden Teilmaßnahmen des Bikesharing-Systems im Rahmen des Projekts „MoveRegioM“ gefördert. Das Projekt wird durch das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt im Rahmen der Strategie „Forschung für Nachhaltigkeit“ (FONA) unterstützt.
Im Landkreis Fürstenfeldbruck (Fürstenfeldbruck, Germering, Grafrath, Gröbenzell, Landsberied, Maisach, Mammendorf, Olching, Puchheim und Schöngeising) und in den Kommunen der NordAllianz - Eching, Garching, Hallbergmoos, Ismaning, Neufahrn, Oberschleißheim, Unterföhring und Unterschleißheim – wird das Bikesharing-System „MyRadl“ durch das Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative gefördert. Das Ziel des Programms ist es, den Radverkehr als klimafreundliche Alternative zum Auto zu stärken und CO₂-Emissionen zu senken. 
Grundlage für das regionale Bikesharing-System „MyRadl“ ist die intensive Zusammenarbeit zwischen Münchner Verkehrs- und Tarifverbund (MVV), der Landeshauptstadt München und den Verbundlandkreisen. 
Alle Informationen zum Bikesharing-System „MyRadl“ und eine Übersicht der teilnehmenden Kommunen finden sich auf https://www.myradl.de/de/
 

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