Sie verwenden die Version 6 des Internet Explorers. Bitte beachten Sie, dass die Webseite der Stadt Germering für diese Version nicht optimiert ist.
 

"Nützliche Lumpen" designed in Germering

17. Januar 2018

Wenn sich ein Projektmanager aus dem Sportbereich, eine Designerin und Stylistin sowie ein Sportfotograf zusammentun, dann kann dabei nur eine kreative und innovative Geschäftsidee rauskommen. Im Fall des Germeringer Start-ups The URA Collective handelt es sich um nachhaltig produzierte Mode aus Reststoffen aus Hanf und Bio-Baumwolle, auch „Useful Rags“ genannt.

(v.l.n.re. Nicolas Behn, Petra Tech, Nadine Wagner, Albert Metz und OB Andreas Haas)

Kurz vor Weihnachten zeigten die Gründerin Nadine Wagner und der Gründer Nicolas Behn im Rahmen eines Besuches im Rathaus, wie man aus diesen „nützlichen Lumpen“ tragbare T-Shirts und Sweatshirts macht. Oberbürgermeister Andreas Haas, Petra Tech (Büro für Allgemeine Wirtschaftsangelegenheiten) und Stadtrat und Gewerbereferent Albert Metz waren über einen Beitrag im Bayerischen Fernsehen auf das Unternehmen aufmerksam geworden und freuten sich über den Gründergeist.

 

„Unsere Zielgruppe sind bewusste Frauen und Männer, die lieber weniger, dafür aber gute Sachen kaufen“, so Behn. Die Shirts sollen kein Prestigeobjekt sein, sondern für hohe Qualität, „bedachten Konsum“ und Nachhaltigkeit stehen. Die Geschäftsidee kam Nicolas Behn als er aus seinen alten Kleidungsstücken Applikationen fertigte, um damit seine Lieblings-Shirts aufzupeppen. Diese selbstdesignte Recycling-Mode kam im Freundeskreis so gut an, dass Behn beschloss, eine eigene Firma zu gründen, gleich in China produzieren zu lassen und die Produkte online zu vertreiben und zu vermarkten. Gemeinsam mit Nadine Wagner und Florian Breitenberger, die sich alle drei bereits aus der Schulzeit kennen, setzte er 2016 seine Pläne in die Tat um. Die Stoffreste stammen von einem Geschäftspartner seines Vaters. Dieser produziert in China auf verantwortungsbewusste und nachhaltige Weise Textilien und ist Mitglied in der sogenannten Fair Ware Foundation. Je nach Verfügbarkeit der Stoffrestposten sind die T-Shirts und Sweatshirts teilweise nur in wenigen Stücken verfügbar.

 

Der Beitrag im BR brachte dem jungen Unternehmen einen großen Bekanntheitsschub. Das Marketing läuft ganz modern über Social-Media-Kanäle und die Unternehmens-Homepage www.uracollective.com.

Perspektivisch geplant ist zunächst, die vorhandene Kollektion zu vermarkten und erst dann weiter zu planen.

VOILA_REP_ID=C12576A8:0055067C