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Als fast alle Kinder da waren fuhren wir los. Heute sollte es in die Bäckerei
Wimmer in Fürstenfelbruck gehen. Als wir nach einer kurzen Fahrt dort ankamen,
wurden wir bereits vom Chef persönlich erwartet. Zuerst haben wir uns die Öfen
angeschaut. Die Bäckerei Wimmer besitzt 9 Öfen, die alle anders klingeln, wenn
die Brezen u.s.w. fertig sind. 3 oder 4 davon sind nur fürs Brot backen. Die restlichen
Öfen darf man sich nicht wie normale Öfen, nur in groß vorstellen, denn die Bleche
werden auf einen Wagen draufgetan und dann samt dem Wagen in den Ofen geschoben.
Als nächstes gingen wir zu den Behältern, wo der Teig geknetet wird. Der Teig kommt
über ein großes Rohr in den Behälter. Jetzt durften wir uns im Brezendrehen üben.
Ich finde, wir waren darin klasse, denn am Schluß konnte jeder 4 oder 5 Brezen
mit heimnehmen. Der, der dann schon jertig war, konnte den Profis dann zusehen, wie sie
Riesenbrezen drehten. Danach sind wir dann in den Keller gegangen, wo die vier
Mehlsilos stehen. In jedes Silo passen 4t Mehl. und stellt euch mal vor, die Silos
müssen einmal pro Woche aufgefüllt werden. Das sind dann mehr als 64t pro Monat,
was die Bäckerei an Mehl verbraucht. Jetzt sind wir in die Konditorei gegangen.
Dort haben wir uns dann in zwei Gruppen aufgeteilt, und haben darin mit zwei Angestellten
der Bäckerei aus Marzipan eine Maus oder eine Ente gemacht. Danach gab es für jeden
noch ein kühles Fanta oder Cola und frischgebackene hauseigene Krapfen. Danach haben
wir noch unsere selbstgemachten Brezen und unsere Brezenzöpfe verteilt, und dann
ging es mit dem Bus schon wieder ab nach Hause. Das war für jeden der dabei war
ein toller Vormittag und ich empfehle jedem, nächstes Jahr mitzufahren.
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