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Als wir uns am 25.8.99 auf dem Volksfestplatz getroffen haben, war der Bus schon
da und alle waren bester Laune. Die heutige Fahrt sollte ins Wasserkraftwerk Mühltal
gehen. Nach einer halben Stunde Fahrt kamen wir auf dem Parkplatz an, der etwa 25 Minuten
Fußweg vom Kraftwerk entfernt liegt. Diesen Weg, entlang der Isar, mussten wir zu Fuß
gehen, da sich das Kraftwerk in einem Naturschutzgebiet befindet.
Um 11 Uhr wurden wir dann von drei Angestellten des Kraftwerks erwartet.
Wir bekamen ein Rätsel über das Kraftwerk, welches wir während der Führung beantworten
mussten. Jetzt aber zur Führung selber: Das Kraftwerk wurde 1920-1924 erbaut. In der
Schaltwarte wurde 1925 von Gottlob Gottfried Klemm, einem Professor, dem dafür
600 Rentenmark geboten wurden, ein Deckengemälde angefertigt. Es zeigt eine
Windrose, die die Himmelsrichtungen anzeigt. Um die Windrose selber gruppieren sich
vier Gestallten aus der griechischen Mythologie: Der Meeresgott Poseidon, Göttervater
Zeus, den Herr der Winde Aiolos und der Sonnengott Helios. Dieses Gemälde wurde
allerdings erst 1997 von Helmut Knorr, einem Kirchenmaler und Restaurator entdeckt,
freigelegt und restauriert. Danach gingen wir in den Raum mit den drei Generatoren.
Diese sind dafür zuständig, dass die Turbienen in Bewegung sind. Damals wurde das
alles von einem Mann, der in der Schalltwarte war gesteuert und geregelt, aber heute
läuft das alles über einen Computer. Somit braucht das Kraftwerk kaum noch Angestellte.
Neben dem Kraftwerk ist die Floßrutsche. Sie ist 360 m lang und endet im Isarkanal.
Nach der Besichtigung des Kraftwerkes nahmen wir im nebenanstehenden Wirtshaus eine
Brotzeit, in Form von Wienern und einer Breze zu uns. Nach dem Essen war dann noch
die Preisverleihung des Rätsels. Jeder hat etwas gewonnen. Danach sind wir dann
zurückgewandert und haben dann auf einer nahegelegenen Steininsel noch mit den Füßen
im Wasser geplantst. Danach sind wir wieder heim gefahren.
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