Gedanken zur Agenda 21Während der Projektwoche an der Kleinfeldschule in Germering gestaltete die Klasse 3 b zusammen mit der Künstlerin Konstanze Wagner Botschaften für die Zukunft. Wir verwendeten eine sog. Weltsprache der Künstler, die man nicht mit Buchstaben, sondern mit Zeichen schreibt. Die Erde wird z. B durch einen dreizackigen Berg und eine darunter gezeichnete Wellenlinie dargestellt. Das Zeitwort vergiften besteht aus fünf Dreiecken. Jeder hat sich zunächst eine Botschaft für die "Nachwelt" ausgedacht und dann geübt, diese Botschaft zu zeichnen. Ich habe mir folgendes ausgedacht: "Natur und Wasser nicht vergiften".
Diese Botschaft habe ich sodann auf ein sehr starkes Papier mit weißer Spezialfarbe aufgetragen. Nach dem Trocknen der Nachricht wurde das ganze Papier mit schwarzer Tinte bemalt. Später habe ich die Tinte wieder abgewaschen. Nur dort, wo die weiße Spezialfarbe darunter aufgetragen war, konnte die Tinte samt Farbe entfernt werden, so dass nur noch das weiße Blatt zu sehen war. Alles übrige blieb dunkel. Zum Abschluss habe ich das Papier zusammengerollt und in ein längliches Glas gegeben. Dort wird es hoffentlich für lange Zeit lesbar bleiben, so dass noch meine Urururururenkel meine Botschaft lesen können. Patrick Köhler, 9 Jahre
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