STEINE EINMAL ANDERS

Am 24.8.02 um 7 Uhr fuhr ich mit 22 Kindern und 7 Betreuern zur Maximilian Grotte. Während der Busfahrt bekamen wir Gummibärchen, damit es nicht allzu langweilig wird. Nach 3 Stunden kamen wir endlich an. Diese Grotte wird König Max dem 2. gewidmet. In dieser Grotte befindet sich ein Loch in der Decke, das Windloch (26 Meter) genannt wird. In diese Öffnung warf man im Krieg Bayern gegen Österreich die toten Soldaten. Die Grotte erforschte jedoch ein Herr Leisnerdom. Hier gibt es viele schöne Tropfsteine zu sehen. Topfsteine (Kalksteine) können nach unten und nach oben wachsen. Die Steine, die nach unten wachsen nennt man Stalagtiten und sie wachsen im Jahr nur ein paar cm. Nun kamen wir in die Adlergrotte. Sie heißt deswegen so, weil der erste Erforscher einen Tropfstein in Form eines Adlers entdeckt hat, der bis heute zu sehen ist. Hier steht auch der Coloss, er wird auch Eisberg genannt und ist der größte Tropfstein Deutschlands. Er ist 6 Meter groß und hat einen Durchmesser von 3 - 4 Metern. Nun betraten wir die Orgelgrotte in der man Orgelpfeifen aus Tropfsteinen sieht. Hier gibt es auch noch ganz andere Formen zu sehen, z.B. Das Schloß Neuschwanstein, der Bamberger Reiter, der Bayrische Löwe oder Schneewittchen und die sieben Zwerge und viele mehr. Seit 1926 hat man sich auch zu einer Schatzkammer durchgebrochen in der man Knochen von Menschen und einem Bär sieht, aber auch schöne Arten von Tropfsteinen. Nach einer Stunde Führung ging es weiter zur Bing Höhle. Hier machten wir erstmal Brotzeit. Diese Höhle entdeckte der Fabrikbesitzer von Nürnberg, Herr Bing. Diese Höhle war angeblich mal im Jurameer. Tropfsteine darf man übrigens nicht berühren, sonst können sie nicht weiter wachsen. Warum? Das Fett an den Händen löst eine Schicht, so dass sich kein Kalk mehr ablagern kann. Tropfsteine werden auch oft geklaut oder abgeschlagen um das Wasser innen drin herauszuholen. Man dachte nämlich, dass dies ein Heilwasser sei. Heute weiß man jedoch das es eher das Gegenteil ist. Sie brauchen dadurch wieder lange Zeit um nachzuwachsen. In die Decke geht ein kleiner schmaler Schacht. Dadurch musste 1905 ein 13 jähriger Junge klettern und den Erwachsenen sagen ob die Höhle weiter geht. Er kam dann mit der Nachricht zurück, dass sie weiter geht. So konnten sie weiter durch sprengen. In dieser Höhle gibt es viele kleine Grotten und auch wieder verschiedene Formen von Tropfsteinen, z.B. ein riesiger Elefant. Mit den Tropfsteinen kann man auch Töne erzeugen (je dünner der Stein desto heller der Klang). Ein alter Spruch sagt: Wenn man Einen Tropfen von einem Tropfstein mitten Auf die Nasenspitze bekommt wird man Hundert Jahre alt. Auf der Heimfahrt gab es an der Raststätte noch eine Überraschung, nämlich eine Tombola. Ein Los kostete 1 € und es gab keine Nieten, nur schöne Preise.

Angelika

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