Gefährliches Spiel

In der Schule von Sam und Feya ereignen sich merkwürdige Dinge. Ein Fremder spricht von Zeit zu Zeit Kinder im Schulhof an und verpasst ihnen auf der linken Wange eine Art Impfung und ein Brandmal. Danach benehmen sie sich immer seltsamer, bevor sie krank gemeldet werden und spurlos verschwinden. Alle diese Kinder haben etwas gemeinsam: sie besitzen ein "Yacca", ein Spiel, dass sie anzieht und die gesamte Konzentration fordert. Dieses Spiel haben sie von einem Pharmakonzern zugeschickt bekommen, nachdem sie in einem gekauften Jodfläschchen eine Gutschein-Marke mit einem Vogelstrauß gefunden haben. Die Kinder werden geradezu süchtig nach den "Yaccas". Als nun auch noch Sams Bruder Niels sein Medizinstudium aufgibt, um in der Fabrik bei Dr. Brandt ein neues Medikament zu testen, steht für Sam und Feya fest: sie wollen versuchen, in die Fabrik zu gelangen, um herauszufinden, was da vor sich geht.
 
Dort verstecken sie sich vor der Kernpolizei, die alle verschwundenen Kinder zu ihren Sklaven macht, sie zum Arbeiten zwingt und gefangen hält. Welche Rolle spielt Niels nun in der Firma? Schaffen es Sam und Feya, die anderen Kinder zu befreien? Und auf welcher Seite steht Niels am Ende?
 
Die Geschichte ist sehr spannend und auch zeitweise gruselig. Sie hat auch einiges Wahres, denn es ist schließlich auch nicht gut, nur Garneboy oder Computerspiele zu spielen und geradezu süchtig zu werden. Dieses Buch ist für Jungs und Mädels zwischen 10 und 13 Jahren zu empfehlen.
 
Titel: "Yacca-Fieber" von Abbing & van Cleff, erschienen im Urachhaus-Verlag
ISBN: 3-8251-7211-2
Auszuleihen in der Stadtbibliothek Germering bei Fantastisches, 10-12 Abb.

Veronika Kuhn, 10 Jahre

Spielkarten

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