Ein besonderer Saft
Coca Cola

Als wir am 8.August 2001 mit dem Bus zum Cola-Werk in Fürstenfeldbruck fuhren, regnete es in Strömen. Was sich bei unserer Ankunft aber Gott sei Dank änderte. Rund 600 Arbeiter sind im Cola-Werk angestellt. Davon arbeiten etwa 300 in Sieben-Stunden-Schichten rund um die Uhr. Da sich vergangene Woche am großen Tor für LKWs ein Unfall ereignet hatte, durften wir direkt durch den Coke-Shop in den Aufenthaltsraum gehen. Dort wurden Kopfhörer ausgeteilt und wir gingen los. Als erstes kamen wir nun zum großen Tor, wo die Flaschen unsortiert auf ein Fliessband gelangen. Dort werden als erstes die nicht eigenen Flaschen aussortiert. Dann laufen die firmeneigenen Flaschen durch den sogenannten Riecher. Dieser prüft, ob davor nur Erfrischungsgetränke in den Flaschen waren, oder vielleicht von unvorsichtigen Menschen zum Transport von übelriechenden oder sogar giftigen Materialien verwendet wurden. Wenn die giftigen Flaschen aussortiert sind, kommen die Flaschen in die Waschanlage. Dort werden sie gesäubert und danach geprüft, ob sie auch wirklich rein sind. Alle 30 Minuten kommt eine verschmutzte Flasche unter die sauberen Flaschen. Wenn diese aussortiert wird, ist die Maschine in Ordnung. Bei jeder Maschine gibt es Sicherheitsschranken, wenn diese durchbrochen werden, bleibt die Maschine stehen. Das geschieht zur Sicherheit der Arbeiter. Die nun sauberen Flaschen, werden von einem Fliessband zu der Befüllungsanlage gebracht. Dort werden sie gefüllt und die Kappe wird auf die Flaschen geschraubt. Wenn sie fest verschraubt sind, kommen sie auf die "Wackelbahn", dort werden die Flaschen geschüttelt und nur die Flaschen, die dicht sind, kommen danach zum Auslieferungslager. Dort bleiben sie, bis sie von einem der Laster von Bonaqua, Coca Cola, Fanta oder Sprite abgeholt werden und in die Getränkemärkte oder zu Veranstaltungen gebracht werden. Dann können wir die Flaschen im Laden kaufen. In 48 Stunden wird aus einer benützten Flasche eine neu verwendbare Flasche. Zum Schluss hatten wir noch die Möglichkeit soviel Cola zu trinken, wie wir wollten. Dazu schauten wir uns die Cola-Werbung an. Auf der Heimfahrt fing es wieder an zu regnen. Was für ein Glück wir hatten!

Bettina Becker, 11 Jahre
 

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