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Unternehmer*innen aufgepasst: Jetzt Ausbildungsprämie sichern!

Die Corona-Krise erschwert es vielen Ausbildungsbetrieben, weiterhin junge Menschen als Fachkräfte von morgen auszubilden. Arbeitgeber*innen können deshalb zur Unterstützung die Ausbildungsprämie oder andere Förderungen aus dem Bundesprogramm Ausbildungsplätze sichern beantragen.
Das Förderprogramm richtet sich an kleine und mittlere Unternehmen (KMU) mit bis zu 249 Beschäftigten die von der Corona-Krise betroffen sind. Dabei wird die Zahl der Beschäftigten in Vollzeitäquivalenten zum Stichtag 29. Februar 2020 zugrunde gelegt.

Ziele
Ausbildungsplätze erhalten (Ausbildungsprämie)
zusätzliche Ausbildungsplätze schaffen (Ausbildungsprämie plus)
Kurzarbeit für Auszubildende vermeiden (Zuschuss zur Ausbildungsvergütung)
Übernahme bei Insolvenzen fördern (Übernahmeprämie)

Bedingungen für alle Förderungen
Für die Förderung kommen KMU infrage, die wie folgt ausbilden:
in staatlich anerkannten Ausbildungsberufen,
in Ausbildungsberufen nach dem Pflegeberufe-, Krankenpflege- und/ oder Altenpflegegesetz oder
in den praxisintegrierten Ausbildungen im Gesundheits- und Sozialwesen, die bundes- und landesrechtlich geregelt sind.
Um die Ausbildungsprämie oder die Ausbildungsprämie plus zu erhalten, muss der Betrieb erheblich von der Corona-Krise betroffen sein.
Dafür gelten diese Kriterien: Die Beschäftigten haben in der ersten Jahreshälfte 2020 mindestens einen Monat in Kurzarbeit gearbeitet oder der Umsatz des Ausbildungsbetriebs ist im April und Mai 2020 im Vergleich zu April und Mai 2019 durchschnittlich um mindestens 60 Prozent eingebrochen. Wurde das Unternehmen nach April 2019 gegründet, gelten November und Dezember 2019 als Vergleichszeitraum.

Antragstellung
Unternehmen müssen die Förderung bei ihrer zuständigen Agentur für Arbeit beantragen. Zusätzlich zum Antrag benötigen Sie eine Bescheinigung der zuständigen Stelle für den Ausbildungsberuf (nach dem Berufsbildungsgesetz, der Handwerksordnung oder dem Seearbeitsgesetz). Meist sind das die Kammern, zum Beispiel die Industrie- und Handelskammern oder die Handwerkskammern.
Bei anderen förderfähigen Berufen mssen Sie den Ausbildungsvertrag beilegen (Näheres dazu finden Sie im Antrag).
Außerdem müssen Sie eine De-minimis-Erklärung abgeben.

Weitere Informationen zu den Fördermöglichkeiten und die jeweiligen Formulare finden Sie im Internet unter
https://www.arbeitsagentur.de/unternehmen/finanziell/bundesprogramm-ausbildungsplaetze-sichern

Die Agentur für Arbeit entscheidet über die Förderung im Rahmen der verfügbaren Haushaltsmittel nach der Reihenfolge der vollständig eingereichten Antragsunterlagen.
Ein Anspruch des Ausbildungsbetriebes besteht nicht.

Wichtige Informationen der Stadt

Aktuell ist die Stadtverwaltung für Ihre Anliegen zu den allgemeinen Öffnungszeiten telefonisch erreichbar: Montag bis Freitag, jeweils von 8.00 bis 12.00 Uhr und zusätzlich am Montag von 14 bis 18 Uhr.

Ein persönlicher Besuch ist nur nach vorheriger Terminvereinbarung möglich. Vereinbaren Sie bitte telefonisch oder per E-Mail einen Termin mit Ihrer zuständigen Stelle in der Stadtverwaltung. Weitere Informationen dazu erhalten Sie hier.

Bitte denken Sie daran, während Ihres Besuchs einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Wir bitten Sie dringend, eine FFP2-Maske zu tragen

Bitte prüfen Sie, ob Sie Ihr Anliegen - anstatt persönlich - nicht auch bequem von zuhause aus z. B. über das Bürgerservice-Portal auf www.germering.de oder schriftlich (gerne auch per E-Mail) erledigen bzw. beantragen können. Für Rückfragen steht Ihnen die zuständige Stelle in der Stadtverwaltung (s. o.) gerne zur Verfügung.

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