![]() Noch ist es auf dem Germeringer Volksfestplatz ganz still. Doch in ein paar Minuten werden sich hier viele unternehmungslustige Kinder versammeln, um heute, am 16.8.1999, an. der Abenteuertour in die Höhlen der Fränkischen Alb teilzunehmen. Autos fahren vor, die ersten Jungen und Mädchen drängeln sich sofort um die vordersten und hintersten Plätze irn Bus. Als alle da sind läßt der Busfahrer den Motor an und wir fahren los. Nach einer langen Fahrt sind wir endlich da. Jeder beeilt sich, um zuerst am Eingang der Maximilians-Grotte zu sein. Nach dem Lösen der Eintrittskarten steigen wir glitschige Stufen hinab und andere wieder hinauf bis wir in eine kleine Höhle kommen. Diese hat in der Decke ein Loch. Wegen dieses Loches wurde die Höhle in Kriegszeiten als Massengrab benützt. Beim Weitergehen können wir viele Tropfsteine besichtigen. Darunter einige Gebilde mit Namen wie "Schloss Neuschwanstein", der "Bamberger Reiter", "Schneewittchen und die sieben Zwerge" sowie ein "Schwalbennest" und ein ausgehöhltes,.Taufbecken". In einem Gang kann man sehen, wie vor Jahren Tropfsteine abgeschnitten wurden. Man versuchte damals Gold und Salpeter daraus zu machen; leider vergeblich. Nach einer spannenden Höhlenführung können wir noch einige Skelette von Kriegsgefangenen und von Höhlenbären bewundern. Dann ist Mittagspause. Alle haben einen Riesenhunger und fallen über ihre mitgebrachte Brotzeit her. Anschließend geht es mit dem Bus weiter zur Teufelshöhle. Dort angekommen müssen wir eine halbe Stunde auf die Führung warten. Um die Wartezeit zu verkürzen erfahren wir, daß Stalaktiten, die von der Decke herab entstehenden und, daß Stalakmiten, die vom Boden hinauf entstehenden Tropfsteingebilde sind. Dann beginnt die Führung. Wir sehen mit verschiedenen Farben beleuchtete Tropfsteine. Sie sehen teilweise, gespenstisch aus. Wir durchwandern die Höhle auf einer Länge von 1.500 Metern auf recht gut ausgebauten Wegen. Als wir dann endlich wieder an der frischen Luft sind, bummeln wir noch zu den nahen Fischweihern, um Fische zu füttern. Nach einem doch recht anstrengenden Tag geht es wieder nach Germering zurück. ![]() Ursula Daxenberger, 11 Jahre
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