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Sonnentaschenuhr basteln

Warum gibt ´s Sommer und Winter? - Tja, gute Frage. Wieso gibt es Tag und Nacht, und warum geht am Nordpol die Sonne manchmal gar nicht unter? - Müsste man eigentlich wissen.

Das, und noch vieles mehr, zu erfahren hatte man am Mittwoch, den 1.9.´99, in der Stadt Bibliothek Germering Gelegenheit. Dort stand Taschensonnenuhren-Basteln auf dem Programm, doch auch eine Menge Theorie: Wie funktioniert eine Sonnenuhr, warum funktioniert sie? Die Fragen wurden mittels eines Globus und einer Taschenlampe interessant erklärt.

Danach ging ´s ans Basteln selber. Da wurde zuerst Holz geschmirgelt, danach gebohrt, Scharniere angeschraubt, ein Kompass eingesetzt und zuletzt kam das Schwierigste: Wie berechnet man das Zifferblatt? Das ist schon höhere Geometrie. Man muss dabei den Breitengrad seines Wohnorts bestimmen (die Taschensonnenuhr hat nämlich einen kleinen Nachteil: Sie geht nur in dem bestimmten Breitengrad genau (abgesehen davon, dass die Sonne scheinen muss)), und die übrigen Berechnungen danach ausrichten, außerdem geometrische Figuren zeichnen und Winkel ausmessen.

Ein Glück, dass da jemand da war, der einem das ganze ausführlich und anschaulich erklärt hat. Man hat dabei viel gelernt. Heraus kam dann ein Holzkästchen, 9 x 7cm, zum Aufklappen, mit Kompass, Zifferblatt und Zeiger, der in einer gespannten Schnur besteht. Das einzige Problem: Wo ist die Sonne? - Man sieht nur Wolken.
 

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Sonja Gratza, 13 Jahre

 

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