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In der Imkerei bei Herrn Gmeiner |
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Am 2.8.2002 fuhren wir mit dem Rad den Kreuzlinger Forst, denn wir wollten eine Imkerei besuchen. Die Sonne schien und es war angenehm warm.
Nach knapp sieben Kilometern Fahrt kamen wir bei der Imkerei an. Dort begrüßte uns ein netter Imker, namens Herr Gmeiner. Zuerst führte er uns an einen gedeckten Tisch mit Brot, Butter, Getränken und frischem Honig. Nach dem langen Radweg,waren wir alle sehr hungrig.
Als wir uns satt gegessen hatten,durften wir mit einem Schaber Wachs von den Waben kratzen, die Herr Gmeiner aus seinen Bienenstöcken geholt hatte. Schließlich hatten wir das ganze Wachs abgekratzt, da floss der Honig aus den Waben. Herr Gmeiner stellte sie in die Schleuder, die da stand. In einer Schleuder werden die Waben mit einem Motor oder einer Handkurbel so schnell gedreht, dass der Honig aus den Waben geschleudert wird.
An der Blechwand läuft dann der Honig zum Boden der Schleuder und kann dann über einen Gieser in den Honigtöpfen gesammelt werden. Jedes der fünfzehn Kinder durfte ein Glas mit Honig füllen und es dann mit nach Hause nehmen.
Anschließend erklärte uns Herr Gmeiner noch einiges über die Bienen. Herr Gmeiner hat siebzehn Bienenstöcke und in jedem Volk leben ungefähr 60.000 Bienen.Er zeigte uns auch die große Königin, die einen gelben Fleck auf dem Rücken trug. Eine Königin legt am Tag sogar bis 1.500 Eier. Aus den Eiern entwickeln sich Larven, die dann zu Arbeiterinnen werden. So vermehren sich die Bienen.
Herr Gmeiner meinte, dass es schön wäre,wenn einer von uns auch mal Imker werden würden,denn es gibt leider viel zu wenig Nachwuchs.
Nach fast drei Stunden Aufenthalt verabschiedeten wir uns von Herr Gmeiner.
Jedes Kind fuhr stolz mit seinem Honigglas nach Hause.
Tobias Gemeinhardt
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