Ein Wettpaddeln - aber gerne!Eine Horde Kinder steht zusammen mit 6 Betreuern am Volksfestplatz. Der Bus fährt gerade vor. Ich suche mir einen Platz genau hinter dem Fahrer. Um 8 Uhr 10 fährt der Bus los. Ein Betreuer greift zum Mikro. Wie sich herausstellt, heißt er Jürgen. Nun stellt er die anderen Betreuer vor: Maria mit vielen braunen Locken, Bettina, sie hat ihre Haare zum Pferdeschwanz zusammengebunden, Stefan, eine lange Bohnenstange, Dirk, er sitzt hinter mir und hat rote Stoppelhaare, und Florian, er hat kurze dunkelbraune Haare. "Leider können wir nicht auf der Isar Riverboat fahren, weil sie zu viel Hochwasser hat, deshalb fahren wir zur Amper und lassen unsere Boote dort zu Wasser", erklärt uns Jürgen. Als wir nach 44-minütiger Fahrt in der Nähe von Stegen bei einer Brücke ankommen, ziehen wir uns unsere Badesachen an und folgen Dirk zu der Stelle, wo unsere Fahrt beginnen soll. Es gibt drei Boote: ein großes rotes, ein großes graues und ein kleines grau-blaues Boot. Schnell steht fest, wer wo mitfährt. Aber zuerst müssen wir uns Schwimmwesten anziehen. "Die Dinger muffeln wie verrückt. Und außerdem sind sie Jahrtausende alt. Wir brauchen dringend neue!", schimpft Dirk. Ich fahre im kleineren Boot mit. Die Fahrt geht los. Unter den Anweisungen unseres" Navigators und Taktangebers" Martin kamen wir zügig voran. Allerdings mussten wir des öfteren umgestürzte Bäume umfahren. Einmal kamen wir an eine Stelle, wo es für die größeren Boote sehr eng werden konnte, aber diese meisterten die Lage geradezu meisterhaft. Etwas weiter kamen wir an eine Stelle, wo es viele megacoole Strömungen gab. Gegen 10 Uhr 24 steuerten wir ein Wasserwachthaus an und machten dort ca. 1 Stunde Pause, grillten und machten Spiele. Dann gings weiter. Wir bekamen Wasserschlachterlaubnis, was nicht alle so toll fanden. Nach einer ruhigen Fahrt kamen wir an ein Wehr und waren gezwungen, die Boote ein paar Meter zu schleppen. Dabei geriet unser kleines Boot zwischen die beiden größeren, meine Kollegen paddelten, was das Zeug hielt. Trotzdem wurden wir in die Zange genommen und nass gespritzt. Zum Glück trockneten wir relativ schnell. Wir bogen an einer Flussbiegung nach rechts ab. Gleich danach fuhren die großen Boote, zur allgemeinen Belustigung meines Bootes, in einen Baum. Nach 2 Stunden und 45 min Fahrt legten wir bei Fürstenfeldbruck an. Zum Schluss fuhren wir noch zum Germeringer See auf einen der Spielplätze. Insgesamt hat es dem "Reporterchen" sehr gut gefallen. Sophie Sedlmeier ![]() Holidix-Express Seite: 40 <<< Seite davor <<< >>> nächste Seite >>> © Kinderferienprogramm Germering 2002 Seitenlayout: Niels Sievers |