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Ein selbstgebautes Radio |
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Für viele gehört es zum Alltag- das Radio. Aber ein Radio ist nicht gerade billig- oder doch?
Gerade einmal 8 Euro mussten die Kinder für die Teile eines sogenannten Detektorradios bezahlen, welche am .August in der Stadthalle zusammengebaut wurden, bezahlen. Anfangs wurden uns die Grundlagen vom Funkverkehr und die verschiedenen Wellenlängen erklärt. Wir wurden auch darüber informiert, warum das Radio keine Batterie hat, es nimmt nämlich die Energie vom Sender. Über die Funktionen der einzelnen Bauteile wurden wir ebenfalls aufgeklärt.
Dann ging es zum praktischen Teil: Wir bekamen Schleifpapier und schmirgelten erst einmal die Teile, damit der Kleber besser haftet und damit wir uns nicht verletzen können. Daraufhin wurde auf einen Teil einer Plastikröhre Draht aufgerollt, genau hundert Umdrehungen. Hierbei halfen die Größeren den Kleineren beim Zählen. Nun wurden die vorbereiteten Teile auf ein Holzbrett geschraubt und geklebt und die Verbindungen zwischen den Bauteilen wurden zusammengelötet.
Zum Schluss konnten wir unsere Radios noch in der Bibliothek prüfen lassen, aber es war wegen einer Störung nichts zu hören.
Zuhause schloss ich dann den sogenannten Erdungsdraht an die Heizung und hängte die Antenne an meinem Balkon auf und siehe da, es funktionierte! In der Nacht habe ich sogar schon ausländische Sender empfangen. Schade, dass man mit dem Gerät nur ein bis zwei Sender empfangen kann.
Florian Sälzle
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