Ausflug zum Salzbergwerk nach Berchtesgaden am 30.8.2001

Am Volksfestplatz startete der Bus, der uns nach Berchtesgaden zum Salzbergwerk brachte. Dort angekommen erhielt jeder einen dicken Bergarbeiteranzug sowie einen Gürtel mit einem Lederflecken, der zum Schutz des Popos beim Rutschen diente. Jetzt ging es los. Mit einer Eisenbahn, die aber kein Dach hatte und so schnell fuhr wie eine Achterbahn (ca. 30 Km/h) wurden wir in das Innere des Berges befördert. Danach ging es mit einer Rutsche, die ca. 40 m lang war weiter bergab. Die Rutsche war so steil, dass man die 40 m in ca. 5 Sekunden zurückgelegt hatte. Drei Kindern war dies nicht ganz geheuer und sie zogen es vor eine Treppe zu benutzen. Wir gingen ein paar Meter zu Fuß und erreichten eine Säule, die aus Salzsteinen bestand. Von innen war sie mit einer Lampe ausgeleuchtet, dass es aussah wie eine Laterne. An der Decke hing eine Lampe, die ebenfalls aus Salzstein war und ca. 40 Kg wog. Es gab auch ein Denkmal für König Ludwig. Das war mehrere Tore, in denen bunte Salzsteine eingebaut waren. Das gefiel mir sehr gut. Wir durften auch Maschinen besichtigen mit denen das Salz nach oben befördert wird und Maschinen, mit denen die unterirdischen Gänge gebaut worden waren. Es folgte eine weitere Rutsche, die ca. 32 m lang war und genauso steil war wie die erste. Dann befanden wir uns vor einem riesigen Salzsee, den wir mit einem großem Floß, auf dem alle Kinder Platz hatten, überquerten. Es war auch erlaubt, das Salzwasser zu probieren, was jeder tat. Es schmeckte aber so salzig, dass ich es sofort wieder ausgespukt habe.
 
Zum Schluss fuhren wir mit einer Gondel ein Stück hinauf, wo man Salzsteine zum Lecken kaufen konnte. Als letztes stiegen wir in den Zug, der uns wieder ganz nach oben ans Tageslicht brachte. Uns brannten die Augen, weil wir uns so an die Dunkelheit gewöhnt hatten.

Patrick Köhler, 8 Jahre

Glueckauf

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