Ein Krebs namens Julius Caesar

Warst Du schon einmal in einem Sea-Life-Museum?
Ich war in den Ferien in Konstanz am Bodensee und besuchte dort ein solches Museum. Es war irrsinnig toll.
 
Wenn man durch das Museum geht, läuft man sozusagen von den Gletschern der Alpen, dem Verlauf des Rheins folgend durch den Bodensee nach Rotterdam im Mittelalter bis zu den Tiefen der Nordsee.
 
Den Eingang bildet eine echte Gletscher-Eis-Wand, an der wir uns gleich mal die Hände und das Gesicht kühlten. Im "Bodensee vor Konstanz" lernten wir Julius Cäsar, ein großer und sehr alter Krebs kennen. Er war graubraun, nicht rot, weil Krebse erst im Kochtopf rot werden. Am besten haben mir die Rochen gefallen, weil sie so nahe an meiner Nasenspitze vorbeitanzten und sich drehten. Sie guckten einen richtig an und auf der Unterseite sah man ihr Mäulchen. Leider durfte man die Tiere nicht anfassen. Aber fast hätten die Rochen mich angefasst!
 
Auch Plattfische haben wir gesehen, die übrigens nicht platt auf die Welt kommen, sie legen sich erst später auf die Seite. Dann wandert das Auge auf die andere Seite. Witzig, oder?
 
Bevor wir zum Atlantik kamen, sahen wir einige Becken mit großen und kleinen Seepferdchen. Ein paar waren so furchtbar winzig, dass wir sie erst gar nicht als Tiere erkannten. Die waren soooo süß!
 
In einer Unterwasserhöhle schwamm ein Katzenhai direkt über meinen Kopf. Puh, ich habe die Luft angehalten. Ohne Glas dazwischen möchte dem nicht begegnen. Am Schluss haben mein Bruder und ich zwei kleine Rochen aus Stoff aus dem Souvenirladen befreit. Aber so schön schwimmen können sie nicht.

Anja Gemeinhardt, 11 Jahre

Krebs

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