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Am Samstag, 1. September war es endlich so weit. Wir starteten zu einer Abenteuertour in die Höhlen des
Altmühltals im Germeringer Ferienprogramms.
Zuerst hielt unser Bus an einer Höhle, wo früher empfindliche Messungen gemacht wurden. In dieser Höhle ging es steil
bergab. Schließlich mussten wir umdrehen, weil der Weg hier endete. Nun ging es weiter zur nächsten Höhlenexkursion.
Wir hatten alle großen Hunger, und da es regnete, mussten wir im Bus Brotzeit machen. Das Eingangsloch war sehr klein. Wir konnten
nur auf dem Boden kriechend eindringen. Nachdem es vorher stark geregnet hatte, liefen wir in der Höhle in hohem Morast und Matsch
herum. In einer anschließenden Höhlenhalle zeigte uns Christian Tropfsteinansätze. Beim langen Stehen sind manche Kinder
mit den Beinen im Lehm versunken und konnten sich kaum noch selbst befreien. Aber dann gingen wir schnell weiter, bis wir an einer
steilen Stelle zweieinhalb Meter hoch klettern mussten. Jetzt wurden alle Kinder gefragt, ob sie noch weiter gehen möchten.
Alle Kinder zogen mit Christian, unserem Hobby-Höhlenforscher, los. Der Schlamm wurde immer höher, so dass es manchen Kindern
die Schuhe auszog. Zwei davon steckten sogar bis in Brusthöhe im Lehm. Wir liefen so lange, bis uns ein eingestürzter Bereich
den Weg versperrte. Wir gingen zurück in die Schlucht zum Tageslicht. Nun kletterten wir gemeinsam wieder die zweieinhalb Meter
hinunter in Richtung Ausgang. Es herrschte großes Gedränge. Unser Betreuer schickte uns in Sechsergruppen in die große
Höhlenhalle. Anschließend führte uns eine Betreuerin hinaus ans Tageslicht. Draußen sammelten wir uns und warteten
bis alle anderen Kinder da waren.
Wir sahen aus wie frisch gesuhlte Wildschweine; aber bald konnten wir uns waschen und umziehen. Danach machten wir uns auf den Heimweg.
Im Bus gab es die bei uns Kindern so beliebte Tombola. Es war schon sehr spät geworden. Dieses aufregende Ferienerlebnis werden
wir so schnell nicht vergessen.
Martin Staudt, 12 Jahre
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