ZEIT+RAUM Museum am Rathaus

Das Museum befindet sich derzeit noch im Aufbau.

Die Konzeption in Auszügen für den Innenausbau des Zeit+Raum Museums am Rathausplatz in Germering :




 Grobkonzept

Zielsetzung für den Innenausbau des Museums

Die heutige Situation im Museum

- im Außenbereich ist der Baukörper des Museums seit 2008 fertig

- im Innenbereich sind zur Zeit folgende Bereiche/Einrichtungen verfügbar
- das Podest für die künftige Dauerausstellung mit der provisorischen 
  Palisade und dem Wasseranschluß für einen Brunnen
- der Bereich für die Sonderausstellung

- der Film-, Vortrags- und Diskussionsbereich sowie

- das Foyer mit Empfang für die Museumsbesucher und
  ein Tisch für Literatur

- offene Punkte sind noch die Nachtabsenkung der Heizung, sowie
  die Gestaltung der Oberlichter (Sonneneinstrahlung, Schwitzwasser)



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Zielsetzung für den Innenausbau des Museums


das Museum soll künftig
- als 'Teil des kulturellen Engagements' den Bürgerinnen und
  Bürgern, den Schülerinnen und Schülern, sowie historisch Intessierten das Erbe der Vergangenheit der Stadt Germering
  in einer archäologisch-/historischen Dauerausstellung aufzeigen

sowie

- im Rahmen von Sonderausstellungen, Filmvorführungen und Fachbeiträgen zur Ortsgeschichte, Vorträgen und Diskussions-                 abenden zur Bereicherung unterschiedlicher Sichtweisen beitragen, das heißt:

 Geschichte soll erlebbar präsentiert werden

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Konzept für den Innenausbau

• Leitlinien

- der Museumsinnenraum soll ein ästhetisches Gesamterscheinungsbild
  ergeben

- die Gestaltung der Dauerausstellung soll ein lebendiges Bild der Zeitepochen vermitteln

- didaktische Schwerpunkte sind Chronologie (von der Steinzeit bis zur
  Gegenwart), Siedlungssituation, soziale, wirtschaftliche und kultur-
  historische Fragen

- Zeitschiene, Logos etc. sind der didaktische rote Faden durch die 
  einzelnen Epochen

- Informationstafeln, Vitrinen mit Fundobjekten, Siedlungsmodelle,
  sowie Demonstrationsmodelle sollen Einblick in die Zeitepochen
  und zu regionalen Besonderheiten geben

- die Präsentation der Gegenstände soll sich auf wenige wichtige Funde
  beschränken

- Leitfunde sollen besonders herausgestellt werden

- die Bereiche/Einheiten des Museums sollen logisch miteinader
  vernetzt werden

- in Sonderausstellungen sollen sowohl geschichtliche wie auch kultu-
  relle Themen dargestellt werden

- moderne Medien sollen sinnvoll mit eingebunden werden

- um räumliche Verschiebungen von Bereichen/Einheiten im Museum problemlos vorzunehmen soll die Installation der Gesamtausstellung     mobil gestaltet werden


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• Gestaltung der Bereiche/Einheiten

Allgemeines

- das Podest für die Dauerausstellung soll in die Bereiche:

- archäologisch-/ historische Epochen/ Zeitstellungen sowie
- dem Themen-/ Aktionsbereich - Archäologie - gegliedert werden

- generell ist zu sagen, alle Ausstellungsbereiche sollen sowohl für Kinder wie auch für Erwachsene leicht verständlich und auf das     wesentliche bezogen dargestellt werden

- es muß aber auch gewährleistet werden, daß sowohl historisch
Interessierten, wie auch fachkundigen Personen das entsprechende Hintergrundwissen zur Verfügung gestellt wird

- nach endgültiger Umsetzung eines Ausstellungsbereichs in der
Dauerausstellung (Epoche/Zeitstellung) soll dieser in, bzw. durch
eine Sonderausstellung begleitet werden

- auch die Bereiche für die Sonderausstellung, der Film-, Vortrags-
und Diskussionsbereich, sowie die Gestaltung des Foyers, mit
Empfangs-/Gardaroben-Bereich und Literaturecke sind in die
Konzeption mit einbezogen

- außerdem benötigt das Museum einen Werkraum mit Handwerks-
zeug und Lagerfläche für die Zwischenlagerung von Vitrinen,
Stellwänden bzw. sonstigen Utensilien



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Dauerausstellungsbereich


- die archäologisch-/historischen Epochen/Zeitstellungen

Allgemeines
- die Epochen werden in 11 Bereichen dargestellt:


1. Geologie, Hydrologie, Flora und Fauna


2. Steinzeit (ab 5500 - 2000 v.Chr.)

- Mittelsteinzeit (Freilandfunde)

- Jungsteinzeit, Steinzeithaus, Hockergrab ( Schnurkeramiker, Glockenbecherkultur)


3. Bronzezeit (2000 - 1250 v.Chr.)

- Frühbronzezeit (Siedlungsfunde)

- Mittelbronzezeit (Siedlungsfund)

- Spätbronzezeit (Siedlungsfund)


4. Urnenfelderzeit (1250 - 800 v.Chr.)

 - Brunnenbefund - Einzelfunde


5. Eisenzeit (850 - 45 v.Chr)

 - Hallstattzeit (Siedlung, Friedhof)

 - Hallstattzeitlicher Brunnen

 - Latenezeit (Keltenschanzen, Brunnen)


6. Römerzeit (45 -450 n. Chr.)

 - Töpfereibezirk (Römische Ziegelbrennofen)

 - Urnengräber

 - spätrömische Frauenbestattung(450 n.Chr.)

 7. Frühmittelalter (550 -800 n.Chr.)

 - Siedlung, Eisenschmelze, Reihengräberfriedhof


8. Mittelalter (900 -1430 n.Chr.)

 - Ungarische Pfeilspitze (900 - 955 n.Chr.)

 - Ersturkunden (948 -1429 n.Chr.)

 - Die beiden Altkirchen mit Pfarrhof

 - Das Hussitensteuerverzeichnis (1429 n.Chr.)

 9. Frühe Neuzeit (1500 - 1800 n.Chr.)

 - Urkataster (1809)

 - Ortsentwicklung


10. Neuzeit (1800 - 1945 n.Chr.)

 - 1. und 2. Weltkrieg

 - Ortsentwicklung

 - Kirchengeschichte und Schulwesen

 - Inventar Pfarrhof Unterpfaffenhofen

 - Fundmünzen 80 -1900 n.Chr.)

11. Zeit nach 1945

 - Ortsentwicklung

 

Allgemeines
- der Themen-/Aktionsbereich soll vom Fund über die Doku-
mentation, Restaurierung, Aufbewahrung bis zur Präsentation in einer Ausstellung die Arbeit der Archäologie erklären
- besonders darauf zu achten ist, daß dieser Bereich kinder-
freundlich gestaltet wird



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Weiteres Vorgehen


- das erarbeitete Konzept ist die Sollvorstellung für den Innenausbau des
Museums

- da derzeit die finanziellen Mittel für die Umsetzung der 'Sollvorstellung aus einem Guß' nicht bereitstehen, soll der Museumsausbau nach Verfügbarkeit von finanziellen Mitteln stufenweise umgesetzt werden



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Gestaltung einer ersten (provisorischen) Ausbaustufe Dauerausstellungsbereich 


Allgemeines

- wie in der Konzeption festgelegt, soll die Dauerausstellung in den Bereichen
- archäologische-/historische Epochen und
- dem Themen-/Aktionsbereich - Archäologie -
dargestellt werden

- eine verstellbare Wand soll die beiden Bereiche voneinader trennen

- die vorhandene Palisade um die Dauerausstellung bleibt in dieser Ausbauphase erhalten


Archäologische-/historische Epochen

- die in der Konzeption festgelegten 11 Ausstellungsbereiche werden
in 6 Gruppen dargestellt:
1. Gruppe - Geologie, Hydrologie, Flora und Fauna
2. Gruppe - Steinzeit (ab 5500 -2000 v.Chr.)
3. Gruppe - Bronze-, Urnenfelder- u. Eisenzeit (2000 -45 v. Chr.)
4. Gruppe - Römerzeit (45 - 450 n. Chr.)
5. Gruppe - Frühmittelalter, Mittelalter (550 -1500 n. Chr.)
6. Gruppe - Frühe Neuzeit, Neuzeit bis Heute (1500 - Heute)

- der Zugang zum Ausstellungsbereich erfolgt nach der vierten Palisade (nicht über die Rampe); die Führungslinie verläuft dann 
  links und geht an der Geologie, Hydrologie, Flora und Fauna vorbei zur Steinzeit

- es werden die vorhandenen 9 Flach- und 3 Hochvitrinen, sowie 2 klimatisierte Vitrinen und die vorhandenen 2 Säulen sowie
  2 weitere für die Leitfunde verwendet