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Seefest Burschenschaft Unterpfaffenhofen 2004
Trotz Terminverschiebung wieder ein voller Erfolg

Helfer hatten bereits eine Woche vorher die Tanzfläche aufgebaut. Ab dem Freitag nachmittag wurden nach und nach Bänke, Tische, die Bar, der Ausschank, die vielen Verkaufstände und die portablen WC-Anlagen an den See gefahren und aufgebaut. Einige Felder entlang der Straße zum Germeringer See wurden eingezäunt, um dort zusätzliche Parkplätze zu schaffen. Bis zum Samstag mittag war dann das Areal eingezäunt und auf der "Bühne" fingen die Roadies der Showband "take it easy" an, viele Traversen, Spotlight-Batterien, Lautsprechertürme, Unmenge von Kabeln und das große Instrumenten-Equipment an den richtigen Platz zu bringen.
Ein letzter Soundcheck und es konnte los gehen.

Ab ca. 18 Uhr kamen die ersten Besucher und nach und nach wurde der Gästestrom immer dichter, die Kassen kamen ins Schwitzen. Und sie kamen alle, es fehlte niemand an "Rang und Namen", bzw. von nah und fern, wie auch die Autokennzeichen auf dem Parkplatz zeigten.
Von jung bis alt, von Freizeitkleidung bis Landhausstil, von neue bis alljährige Seefestfans, von echten Jäger bis "Hasenjäger", von bekannte bis neue Gesichter, von fesche Madl´n und stramme Burschen bis - naja, die Mischung war halt wieder einwandfrei.

Und dementsprechend war auch wieder die Stimmung, durch die Showband "take it easy" und dem bekannten "Seefest-Feuerwerk", bis in den frühen Morgen. Gegen drei Uhr wurde die 5000ste Maß an den letzten der fast 4500 zufriedenen Gäste verkauft. Es war wieder ein Seefest der Burschenschaft Unterpaffenhofen, das man schwer beschreiben kann. Wer da war, hat es gehört, hat die Stimmung miterlebt, hat die Atmosphäre gefühlt, hat das Feuerwerk gesehen und weiß, wie super es wieder war. Und wer nicht dabei war, hat auf jeden Fall etwas verpasst.

DER TAG DANACH. Oder besser gesagt, die Stunden danach. Seit ca. Freitag früh waren rund 35 Mitglieder der Burschenschaft Unterpfaffenhofen mit vielen Helferinnen und Helfer fast pausenlos im Einsatz und noch war nicht an schlafen zu denken. Nochmals hieß es kräftig mit anpacken. Der Abbau und das Aufräumen war angesagt. Nur die Frühaufsteher unter den Badegästen erlebten gerade noch, wie die Rasenkehrmaschine der Stadt Germering die letzten Folgen des Festes beseitigt hat.

Nur an einigen Stellen, der Boden war halt vorher doch noch zu feucht, wird das Gras erst in den nächsten Tagen wieder sichtbar sein. Und der bierige Geruch um den Ausschankbereich dürfte sich im Laufe des Tages verflogen haben. Auch die letzten Autos von schlauen Autofahrer, die ihren Führerschein nicht in Gefahr gebracht haben und mit dem Taxi heimgefahren sind, dürften von den Parkplätzen verschwunden sein.

Weitere Fotos sind in Kürze auf der Homepage der Burschenschaft Unterpfaffenhofen zu sehen.