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Am Donnerstag fahren wir sodann ins Ahrntal. Von Bruneck im Pustertal abzweigend, über Sand in Taufers und vorbei an einer der mächtigsten Burgen des Landes, der Burg Taufers, erreichen wir schließlich unser Ziel: an der Südseite der Zillertaler Alpen gelegen ist das Ahrntal von über 80 Dreitausendern eingerahmt! Da ist es fast schon überflüssig hinzuzufügen, dass wir auch hier wieder mit einer grandiosen Aussicht mit zum Greifen nahen Bergen belohnt werden.

Da man ohne Törggelen nur wenig überzeugend behaupten kann, in Südtirol gewesen zu sein, lassen auch wir diesen Abend damit ausklingen. Zur Musik eines Duos kommen wir sehr bald in Stimmung und riskieren sogar mitunter  das Tanzbein. Aber Törggelen wäre ohne den kulinarischen Teil kein richtiges Törggelen und so steht auch hier die Verkostung des „Süßen“ auf dem Programm, das heißt des jungen, noch nicht gegorenen Traubensafts (später im Jahr die des „Nuien“, des bereits vergorenen Mosts), begleitet von Speck, „hårten Breatln“ (allseits bekannt unter dem Namen „Schüttelbrot“) und „Keschtn“ (Kastanien).

Der Freitag dient allen der Erholung.

An unseren letzten Erholungstag, dem Samstag, fahren wir in das historisch so bedeutsame Brixen im Eisacktal. Neben dem Brixener Dom mit seiner monumentalen, barocken Atmosphäre und vor allem den beeindruckenden Deckenmalereien entdecken wir auch ein anderes Kleinod: den an den Dom anschließenden Kreuzgang. Bei unserem Spaziergang durch die alten Gässchen der Altstadt stoßen wir geradezu auf ein weiteres Überbleibsel einer großen Vergangenheit, die überall über Gaststätten und Geschäften hängenden Zunftschilder In kleinen Cafés gönnen wir uns bei Espresso eine wohlverdiente Pause, bevor wir auf dem weiteren Weg zurück zum Bus noch einige Kleinigkeiten als Erinnerung an eine wundervolle Woche in Südtirol kaufen.

Zurück geht´s am Sonntag, mit einer Pause in der Stadt Rattenberg, die zwischen Fels und Inn am Fuß einer Burg aus dem 10. Jahrhundert liegt. Nachdem wir uns alle gestärkt haben beginnt der Endspurt nach Germering, wo wir am Nachmittag angekommen sind.

Unseren vielen ehrenamtlichen Helfern ein herzliches Dankeschön für ihren unermüdlichen Einsatz. Sie waren wie immer der Garant für eine gelungene Reise.