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Mit einem behindertengerecht ausgestatteten Reisebus ging es am 14. April 2007 um 9 Uhr mit 7 Rollstuhlfahrern und weiteren 35 Personen, darunter einige weitere gehbehinderte Teilnehmer auf Fahrt. Zunächst fuhren wir zum Schloss „Hundshaupten“, wo ein groß angelegter Wildpark zur Besichtigung und zum Verweilen einlud. Auch ein nettes Restaurant sorgte für ein schmackhaftes Mittagessen. Am späten Nachmittag nahm man Quartier in einem 3-Sterne-Hotel in Obertrubach.
Jeden Tag waren neue Besichtigungen, Stadtführungen und Fahrten vorgesehen, wie z.B. eine Schifffahrt auf dem Brombachsee, eine Osterbrunnenrundfahrt, Stadtführungen in der Bischofsstadt Bamberg, Hersbruck, Rothenburg ob der Tauber und Nürnberg.
Besondere Höhepunkte waren die bereits erwähnte "Osterbrunnenrundfahrt", die vom Hotelinhaber begleitet und kommentiert wurde sowie der Besuch des größten geschmückten Osterbrunnens in Oberbieberbach; die Besichtigung und Kirchenführung von und in "Vierzehnheiligen", der prächtigsten Kirche Oberfrankens; der Besuch der "alten Kirche" (Bau 973) in Hersbruck und der Besuch einer Strickwarenfabrik, die nicht nur zu einer Brotzeit, sondern auch zum Kauf einlud.
Als weitere „Highlights“ dieser interessanten Reise sind schließlich ein Aufenthalt mit Besichtigung der Ortschaft Gößweinstein und der berühmten Heilig-Geist-Kirche, einer weithin berühmten Wallfahrtsstätte, sowie eine Rast in dem durch seine große Höhle bekannten Pottenstein zu nennen, auch zum Kauf von Räucherfisch. Die Höhle konnte allerdings leider von den Rollis nicht besichtigt werden.

Ein Diavortrag über die "Fränkische Schweiz" und ein vom Hotel bestellter Alleinunterhalter sorgten zusätzlich für Abwechslung, wobei erwähnt werden muss, dass die Gruppe bereits zwei Musiker dabei hatte, die am Keyboard und auf dem Akkordeon regelmäßig für abendliche Kurzweil sorgten.
Immerhin hatte die große Reisegruppe das ganze ländliche Hotel angemietet, und man konnte sich schon deshalb und auch wegen der gemütlichen Zimmer und der hervorragenden Küche wie zu Hause fühlen.
Dank der großartigen Teamarbeit zwischen Organisatoren, Helfern und Reisenden klappte wieder alles vorzüglich.