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Der Marktplatz von Burghausen - unverkennbar mit südlichem Flair
Das Interesse an dieser Busfahrt war so groß, dass sogar zwei Busse für den diesjährigen Tagesausflug, der zur Landesgartenschau nach Burghausen führte, bestellt werden musste. Da einer davon mit einer Hebebühne ausgestattet war, konnten neben einer Anzahl umsetzbarer Rollstuhlfahrer auch 7 nicht umsetzbare Teilnehmer in Elektrorollstühlen problemlos eingeladen werden. Insgesamt 78 Menschen mit Behinderung plus Begleitpersonen, darunter 27 Bewohner der Seniorenresidenz Curanum, ließen sich es nicht nehmen, an diesen Samstag, den 3. Juli 2004, an dieser Fahrt teilzunehmen.
War es beim Einladen in der Frühe gegen 7:00 Uhr noch unangenehm kühl und windig, so änderte sich das Wetter zusehend bis zur Ankunft um 10:30 in Burghausen. Es wurde langsam immer wärmer und sonniger.

Panoramablick auf einen Teil der Landesgartenschau mit dem Namen "Traumgärten"
Hier hatten alle Teilnehmer bis zur Abfahrt gegen 17 Uhr die Gelegenheit sowohl die Gartenschau zu besuchen, als auch anschließend auf eigene Faust die Stadt zu entdecken. Beispielsweise die einzigartige und weltbekannte größte Burganlage Europas oder die Altstadt mit ihren historischen Fassaden und Giebeln sowie die an Salzburger Gassen erinnernde alte Marktstrasse "In den Grüben" mit ihren zahlreichen Antiquitätenläden.

Probleme beim Aussteigen - aber es wird gerne geholfen
Prächtige Blumen und eine gekonnte Anordnung
Herrliches Panorama - Blick von der Burg auf den Wöhrsee

Die Altstadt - aufwendig und liebevoll restauriert

Prächtige Fassaden und Giebel. Über allem ragt die Burganlage
Die an der Salzach gelegene, etwa 19.000 Einwohner zählende Kleinstadt Burghausen, verfügt über ein sehr mildes Klima und wird deshalb auch gerne "bayerisches Meran" genannt. Als Rollstuhlfahrer fiel besonders positiv auf, dass sämtliche Straßenübergänge, sowohl im alten, als auch in den neueren Stadteilen, völlig barrierefrei sind. Wegen des reichen Angebots an Neuem und Sehenswertem verging die Zeit leider sehr schnell bis zur Abfahrt der Busse.
Warten auf das Einladen - Teilnehmer vor der Rückfahrt
Da die Rückfahrt ebenso unproblematisch wie die Hinfahrt verlief, kamen alle Mitreisenden gegen 18:30 Uhr wieder wohlbehalten und um viele Informationen, Eindrücke und Erkenntnisse reicher nach Germering an.
Die Organisation dieses Ausflugs, den der Behindertenbeirat veranstaltete, hatte Anton Dürr, dem für seine Vorarbeiten und Mühen ebenso gedankt werden soll wie den drei Helfern vom örtlichen Bayerischen Roten Kreuz, Christa Tretschok und dem Ehepaar Lissy und Ferdl Müller.