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Die Reise beginnt mit einer romantischen Fahrt durch das Eggental bis zu unserem ersten Ziel, Südtirols bedeutendstem Wallfahrtsort Maria Weissenstein. Von dort bietet sich ein herrlicher Anblick über den Rosengarten, ein Bergmassiv der Südtiroler Dolomiten.
Nach dem Frühstück fahren wir zur Seiseralm. Die weltweit größte Hochalm bietet außer ungewohnter Ruhe und Stille einen ganz besonderen Augenschmaus: ringsum weite, grüne Almwiesen und ein herrliches Bergpanorama (Schlern, Rosengarten, Sella Gebirge...).

Heute verbringen wir den Tag in Meran. Das mittelalterliche Zentrum der auch „Perle Südtirols“ genannten Stadt ist fast zur Gänze Fußgängerzone und so können wir unbeschwert durch die schmalen Gässchen laufen und mit den Rollstühlen fahren. Wir folgen der Laubengasse in Richtung Pfarrplatz und bewundern die verwinkelten Hinterhöfe und Passagen.

Dieser Tag ist wieder ganz der großartigen Natur Südtirols gewidmet. Auf der Fahrt über Berge und durch Täler gelangen wir zur Stille am Antholzer See.
Hier haben die Wanderer unter uns, aber auch einige Rollstuhlfahrer die Gelegenheit, auf einem ausgewiesenen Weg den See zu umrunden, aber vor allem die schier überwältigende Aussicht ins Hochgebirge zu genießen.
Über das Ahrntal, das Pustertal, über Sand und vorbei an einer der mächtigsten Burgen des Landes, der Burg Taufers, erreichen wir unser Ziel: an der Südseite der Zillertaler Alpen gelegen ist das Ahrntal von über 80 Dreitausendern eingerahmt!
Da ist es fast schon überflüssig hinzuzufügen, dass wir auch hier wieder mit einer grandiosen Aussicht mit zum Greifen nahen Bergen belohnt werden.
Der Freitag dient allen der Erholung. Den Abend wollen wir wie folgt ausklingen lassen: Das Törggelen gehört zu Südtirol wie die Zugspitze zu den Alpen. Es gibt Musik und Gelegenheit das Tanzbein zu schwingen.
Aber Törggelen wäre ohne den kulinarischen Teil kein richtiges Törggelen und so steht auch hier die Verkostung des „Süßen“ auf dem Programm, das heißt des jungen, noch nicht gegorenen Traubensafts, begleitet von Speck, (allseits bekannt unter dem Namen „Schüttelbrot“) und „Keschtn“ (Kastanien).
An unseren letzten Erholungstag fahren wir in das historisch bedeutsame Brixen im Eisacktal. Neben dem Brixener Dom und dem an den Dom anschließenden Kreuzgang stoßen wir bei unserem Spaziergang durch die alten Gässchen der Altstadt auf einige Zeichen und Zeugen einer großen Vergangenheit
Die vielen kleinen Cafés bieten Gelegenheit zu einer Pause bei einem Espresso und zum Kauf ein paar kleiner Erinnerungen an eine wundervolle Woche in Südtirol.
Zurück geht´s am Sonntag, mit einer Pause in der Stadt Rattenberg, die zwischen Fels und Inn am Fuß einer Burg aus dem 10. Jahrhundert liegt.
